Praun & Amm Unternehmensberatung – Interkulturelle Erfahrungen

Im Rahmen eines internationalen Förderungsprojektes für den Wiederaufbau des Irak hatten Johannes Praun und Richard Amm von Praun & Amm, mehrmals die Gelegenheit, die arabische Mentalität kennen zu lernen.

Die Aufgabe von Praun & Amm Unternehmensberatung

Die Aufgabe von Praun & Amm war es, ein irakisches staatliches Forschungsinstitut in die Privatwirtschaft und damit in die Unabhängigkeit zu begleiten. Deren Manager mussten mit westlichen Führungstools vertraut gemacht werden.

Die Iraker wollten trotz aller Visum-Hindernisse unbedingt zu Praun & Amm nach Wien kommen. Sie lieben es zu reisen und andere Länder zu besichtigen.

Begrüßung: Kontaktscheue kennt der männliche Iraker nicht. Wir wurden jeden Tag umarmt und viermal auf die Wangen geküsst. Mit den Damen mussten wir vorsichtiger sein. Im Islam gibt eine verheiratete Frau einem anderen Mann nicht die Hand, jeder körperliche Kontakt ist tabu. Angesprochen wurde nur mit Vornamen, allerdings mit Mister davor. Vertrauter wurde es später, als aus Ammar der „Abuhassan“ oder aus Abdu der „Abukani“ wurde. Denn freundschaftlich nennen die Araber einander  „Vater/Mutter des erstgeborenen Kindes“. So wurde auch aus den Seminarleitern schließlich „Abulara“ und Abusophie“.

Geschenke: Als die Araber nach Wien kamen, brachten sie kleine Geschenke mit, einer brachte sogar Mitbringsel seiner vier Kinder für die vier Kinder von Johannes Praun mit. Das musste natürlich entsprechend erwidert werden. Bedanken auf arabisch muss nicht wortgewaltig sein, es geht sogar wortlos: Man legt  seine rechte Hand aufs Herz und deutet eine Verbeugung an.

Bildung: Unsere Iraker, Männer wie Frauen, sind technisch/fachlich sehr gut ausgebildet, und können passabel Englisch, unsere Seminarsprache. Sie haben aber von Management und Führung wenig Ahnung.

Grundlegendes Problem: Die vorherrschende Einstellung der Iraker ist: Wir können nichts machen, es ist der Krieg schuld, es sind die Umstände schuld. Sie fühlen sich machtlos, sie  begreifen sich zu 100% als Opfer. Und genau das ist der Stopp!  Das verhindert jegliche Selbstinitiative zur Verbesserung der Situation! Die eigentliche Herausforderung von Praun & Amm  war es letztendlich, diese Einstellung zu knacken!

Werte: Ihr Wertesystem ist aber unserem sehr ähnlich, sie erkennen sofort, was richtig ist, was falsch. Sie sind in der Regel mit Vetternwirtschaft, Korruption und willkürlichen Entscheidungen von Politikern und hohen Beamten konfrontiert, aber sie wissen, dass das schlecht ist und schadet.

Wissensdurst: Sie brennen darauf, zu erfahren, wie kompetente Führung funktioniert. Das einzig heikle Thema war der Ausdruck „Battleplan“, als Ausdruck für kurzfristige taktische Planung. Da fragten sie leise nach, ob sie den nicht anders nennen könnten, den „Battleplan“ könnten sie so nicht mit in ihre Heimat nehmen.

Gender: die irakische Frau ist emanzipiert, kann jegliche Managementposition bekleiden, es gibt da keine Unterschiede im Status, in der Akzeptanz. Strenge Etikette nur in der Kleidung: Für Frauen sind Kopftuch und langes Kleid obligatorisch. Die Männer haben hingegen keinerlei Bekleidungsvorschriften.

Essen & Trinken: Unsere Iraker lieben Tee in Mengen, stark gesüßt. In ein paar Tagen war ein Kilo Zucker verbraucht. Mit türkischem Kaffee konnte man ihnen auch eine große Freude bereiten, wobei sie die Zubereitung mit Argusaugen überwachten. Und das beste war: Sie sind von unserem Almdudler total begeistert, das war das Seminargetränk schlechthin. Aussprechen können sie es allerdings nicht. Unser Essen hat ihnen ausgezeichnet geschmeckt, Original Wiener Schnitzel vom Kalb, Palatschinken und Topfenknödel waren die Favoriten.

Johannes Praun

Praun & Amm Unternehmensberatung Effizienztipp #4

„Effizienz ist das Verhältnis zwischen einem definierten wertvollen Ergebnis und dem Aufwand, der zu dessen Erreichung notwendig ist.“

Warum arbeiten manche Leute hart und lange, während andere mit weniger Anstrengung wesentlich mehr bewältigen?

In seiner zwanzigjährigen Beratungspraxis sammelte Mag.Johannes Praun dabei eine Menge an Erfahrungen.

Hier ist der vierte einer Reihe von praxiserprobten Tipps um die eigene Effizienz zu verbessern:

4.Tipp zur Effizienz: „Vermeiden Sie Rückstände!“

Als Rückstand ist gemeint eine wachsende Anhäufung unausgeführter Aufgaben, also entweder Nichterledigtes oder Halberledigtes.

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Wie steigere ich meine Effizienz? – Teil 3

Hier ist der dritte einer Reihe von praxiserprobten Tipps von Mag. JohannesPraun, um die eigene Effizienz zu verbessern:

 3.)   Erledige ich meine Aufgaben besser mündlich oder schriftlich?

Die Frage „mündlich oder schriftlich“ ist fast schon eine Glaubensfrage und spaltet die gesamte Arbeitswelt!

Es gibt auf der einen Seite die vehementen Vertreter der mündlichen Kommunikation. Die schwören darauf, dass sie mit ihrer Methode am besten Dinge erledigen können.

Das hat im Vertrieb durchaus seine Berechtigung. Ein Angebot mit dem Kunden persönlich besprechen bringt sicher mehr Erfolg als ihm dieses nur zu schicken. Auch eine Reklamation des Kunden wird sicher  besser mündlich als schriftlich behandelt.

Allerdings hat der Versuch alles mündlich zu erledigen einige gravierende Nachteile.  Und diese sind die gewichtige Munition der Verfechter der Schriftlichkeit!

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Wie steigere ich meine Effizienz – Teil 2

Hier ist der zweite einer Reihe von praxiserprobten Tipps um die eigene Effizienz zu verbessern:

2.)   Erledige es sofort!

Sie kommen am besten mit Ihrer Arbeit zurecht, wenn Sie diese sofort erledigen! Binsenweisheit? Schauen wir uns das näher an: Sie nehmen ein Stück Arbeit, lesen es und legen es beiseite um es später zu erledigen. Später nehmen Sie sich die Sache wieder her, lesen sie nochmals durch, und erst dann wird sie erledigt. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Offen gesagt, genau diese Angewohnheit verdoppelt Ihre Arbeit. Sie können in der gleichen Zeit doppelt so viel erreichen wie bisher.  Oder Ihre Leistung in der halben Zeit erbringen, wenn das für Sie schöner klingt.

Die beste Antwort auf Arbeit ist – sie sofort zu erledigen!

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Wie steigere ich meine Effizienz?

Damit wir wissen, wovon wir sprechen, hier eine gute einfache Definition von Effizienz: „Effizienz ist das Verhältnis zwischen einem definierten wertvollen Ergebnis und dem Aufwand, der zu dessen Erreichung notwendig ist.“

Wenn wir „effizient“ arbeiten, dann erreichen wir das gewünschte Resultat mit einem möglichst geringen Aufwand. Aufwand ist Zeit, Anstrengung, Geld etc.

Warum arbeiten manche Leute hart und lange, während andere mit weniger Anstrengung wesentlich mehr bewältigen?

In meiner zwanzigjährigen Beratungspraxis rückte ich dieser Kernfrage sehr konsequent zu Leibe und sammelte dabei eine Menge an Erfahrungen.

Hier ist der erste einer Reihe von praxiserprobten Tipps um die eigene Effizienz zu verbessern:

1.)  KISS  (Keep It Simple & Short)

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Die Merkmale eines Genies – neu veröffentlicht von Mag. Johannes Praun

Der folgende Artikel wurde ursprünglich im National Enquirer in 1980 veröffentlicht und seither oftmals neu veröffentlicht. Dieser Artikel ist eine sehr gute Zusammenfassung für Eigenschaften, die man als Unternehmer haben bzw. nach denen man streben sollte, um erfolgreich zu sein.

Mag. Johannes Praun verwendet diesen Artikel gerne, um Unternehmer zu motivieren und Ihnen eine Richtung für die persönliche Weiterentwicklung vorzugeben.

Bei Praun & Amm wird viel Wert darauf gelegt, den Unternehmer bzw. die Führungskraft zu fördern und zu begleiten. In der Aufgabe als Coach arbeitet Mag. Johannes Praun mit seinen Kunden daran, Führungsqualitäten zu fördern.

GENIES

Hier sind die 24 Charakteristiken, die Genies dazu befähigen, neue ergebnisreiche Ideen hervorzubringen und zu entwickeln

1. TATKRAFT

Genies haben ein starkes Verlangen, hart und lange zu arbeiten. Sie sind bereit, all ihre Energie für ein Projekt einzusetzen.

2. MUT

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Mag. Johannes Praun – Werdegang zum Unternehmensberater

Nach einigen Jahren Arbeitserfahrung in so unterschiedlichen Bereichen wie „Public Relations“ am einen Ende und „Controlling“ am anderen Ende der Skala musste für Mag. Praun 1989, im Alter von 32 Jahren, eine Neuorientierung her.

Public Relations hatte für ihn schöne Seiten wie breitflächiges Arbeiten und viel Kommunikation. Die Schatten-seiten von PR zeigten sich in Oberflächlichkeit und mörderischen Arbeitszeiten!

Auch Controlling bot sowohl Vor- als auch Nachteile. Sehr befriedigend war anfangs die konzentrierte Ausrichtung und Professionalität dieses Metiers, während sich später für Mag.Praun subjektiv empfundene Nachteile zeigten: Als Controller war er nicht unmittelbar am Markt, an der „Front“. Es fehlte ihm damit auch die vielfältige Kommunikation. Und betrachtete er als Controller heute das Zahlenwerk des Unternehmens, dann betraf es halt doch nur die Geschäfte von gestern.

Der Umstieg in ein Seminarunternehmen

Durch einen Freund bot sich ihm die Gelegenheit zum Einstieg in ein Seminar-unternehmen. Anfang 1990 beteiligte sich Praun an einer Firma, die Verkaufstrainings und Managementseminare in Österreich anbot und große internationale Expansions-pläne schmiedete.

Damit war der große Schritt in die Selbständigkeit getan.  Doch nun hieß es die Ärmel aufkrempeln und zunächst das Geschäft in Österreich aufbauen, bevor man andere Länder in Angriff nahm. Praun lernte so das Seminargeschäft von der Pike auf, von der Kundenakquisition und Verkauf über Seminarinhalte und Seminarführung bis zur Umsetzung von Führungswerkzeugen in der Praxis mittels Coaching.

Praun´s Arbeitseinsatz im Inland und bald auch im Ausland entwickelte sich derart stark, dass er Mitte der 90er Jahre bis auf eine Gesamtleistung von 330 Arbeitstagen pro Jahr kam. Es wurde wieder Zeit für eine Veränderung, da dieser Arbeitseinsatz nicht auf Dauer aufrecht zu erhalten war.

Der Umstieg auf Führungskräftetraining

Mag. Johannes Praun spezialisierte sich nun ab 1996 auf Führungskräftetraining und konnte alle übrigen Aufgaben delegieren.

Den Fokus richtete Praun schließlich auf eigentümergeführte Unternehmen, da dort die optimalen Voraussetzungen für rasche Erfolge gegeben waren. Der Unternehmer besuchte zunächst ein Führungskräfteseminar und lernte dort wirkungsvolle und motivierende Managementwerkzeuge kennen. Doch nur die anschließende Begleitung des Unternehmers in der Praxis (Coaching) sorgte für richtige Implementierung und richtige Anwendung dieser Werkzeuge und damit seinen dauerhaften Erfolg.

Gründung einer Unternehmensberatung

Der Umfang von Coaching und Praxisbegleitung stieg stetig an. Daher gründete Mag. Praun 1999 eine eigene Unternehmensberatung um diesem Bedarf  zu entsprechen.

Praun versteht unter seiner Rolle als Unternehmensberater einen Coach, der den Unternehmer fähig macht, Visionen zu setzen, sein Unternehmen zu organisieren, seine Mitarbeiter zu motivieren und seine Führungskräfte zu inspirieren.